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Einladung zum Fastenbrechen-Essen (Iftar) im Ramadan – 21.03.2025

Einladung zum Fastenbrechen-Essen (Iftar) im Ramadan

Stiftung SERA hat zum diesjährigen Fastenbrechen eingeladen (Siehe den obigen Flyer)
Datum: 21. März 2025, am Freitag, ab 18:00 Uhr
Ort : Im grossen Saal der Kirche Maria-Lourdes, Seebacherstrasse 3, 8052 Zürich

Programmablauf:

  • Pfarrer der Katholischen Kirche Maria-Lourdes, Herr Martin Piller hat die Anwesenden begrüsst.
  • In seinem Grusswort hat Herr Hatipoglu, Präsident der Stiftung SERA, unter anderem ein sehr aktuelles und in der Schweiz weit diskutiertes Thema aufgegriffen: Gehört der Islam zur Schweiz? Sein Statement:
    „Wir diskutieren gerne in der Schweiz, ob der Islam zur Schweiz gehört. Wenn wir den Islam aus den Muslimen extrahieren würden, was wird übrigbleiben? Ich weiss es nicht. Ich überlasse gerne die Antwort denen, die meinen, Islam gehöre nicht zur Schweiz. Und ich hätte gerne all diese Leute heute Abend bei uns.
    Ich habe aber nur 3 Fragen von vielen an diese Leute:
  1. Was würde geschehen, wenn ich das Buch „Al-Kitab al Mukhtasar“ von den Wissenschaften extrahiere, welches von Al-Khwarizmi , also vom „ Vater der Algebra“ verfasst wurde?
  2. Was würde geschehen, wenn ich das “Buch der Heilung” von Ibn Sina, hier bekannt als Avicenna, als Standardwerk in der Medizin gilt, aus der Medizin extrahiere?
  3. Was würde geschehen, wenn ich die Werke von Jabir ibn Hayyan, die als Standardwerke in der Chemie gelten, aus der Chemie extrahiere? Er gilt als Vater der Chemie.Also, der Islam gehört schon länger zur Schweiz, länger als die heutigen muslimischen Migranten.“
  • SERA-Jugendarbeit-Team hat mit dem Titel «Geteiltes Brot, geeinte Herzen – Eine Ramadan-Geschichte» ein Theaterstück vorgeführt.
  • Herr Abdulkadir Celik hat nach dem Gebetsruf (Adhān) einige Verse aus dem Koran rezitiert.
  • Herr Ceyhun Duman hat Ney (orientalische Längsflöte) gespielt.
  • Zum Abschluss des Abends hat Prof. Dr. Wolfgang Palaver einen Vortrag über „Gewaltfreiheit in den Religionen“ und eine Lesung von seinem Buch „Für den Frieden Kämpfen“ gehalten. Einige Kernaussagen:
    o Gandhi: «Islam ist keine „Religion des Schwertes“, sondern eine „Religion des Friedens“».
    o Gandhi hat grosse Sympathie für die Tradition der Sufis.
    o Gemeinsamkeiten zwischen Mahatma Gandhi und Fethullah Gülen: Verpflichtung zur Gewaltfreiheit
    o „Liebe ist der Anfang des Seins; ohne es ist alles Chaos.“ (Gülen)

150 Personen haben am Iftar teilgenommen, mehr als die Hälfte davon waren Christ:innen.
Einige Bilder aus dem Programm:

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